ECHO Jazz 2010: Die Gala kann kommen
Der Bundesverband Musikindustrie verkündet die Preisträger der noch zu vergebenden Branchen-ECHOs sowie der Sonder- und Publikumspreise
Sie gehören zu den Preisträgern der ersten Stunde. Charlie Mariano, Karsten Jahnke und Ludwig Beck erhalten den ECHO Jazz. Das Online-Voting auf www.jazzthing.de gewannen das Label ACT und das deutsche Instrumental-Quartett Quadro Nuevo. Am 5. Mai lädt der ECHO Jazz zur Premiere in die Bochumer Jahrhunderthalle. Letzte Karten für die Premierengala sind online auf www.eventim.de erhältlich.
Knapp vier Wochen vor der Preisverleihung verkündet der Bundesverband Musikindustrie die noch ausstehenden Preisträger des ersten ECHO Jazz. Am 5. Mai ehrt die Deutsche Phono-Akademie Charlie Mariano mit einem Sonderpreis. Mit der Trophäe wird der im Juni 2009 verstorbene Saxophonist posthum für seine außerordentlichen Leistungen im Jazz-Bereich geehrt. Mariano arbeitete mit Jazz-Größen wie Charlie Parker, Larry Clinton, Nat Pierce und Shorty Sherock zusammen. In den 1970er Jahren eroberte der US-Amerikaner auch Europa. Während seiner musikalischen Laufbahn wirkte er an mehr als 300 Veröffentlichungen mit.
Als „Förderer des Jazz" zeichnet die Jury in der Jahrhunderthalle Bochum Karsten Jahnke aus. Bereits 1959 organisierte der damals 22-Jährige sein erstes Konzert, einen „Jazz-Band-Ball". Im Jahr 1972 folgte die Gründung seiner eigenen Konzertdirektion. Der Hamburger blieb seiner persönlichen Leidenschaft immer verpflichtet und organisiert regelmäßig hochkarätige Veranstaltungen wie JAZZtoday und JAZZnights. Jahnke gehört zu den größten Konzertveranstaltern Deutschlands und organisiert bundesweit mehr als 1.000 Konzerte jährlich. Er bringt Weltstars wie The Cure, Amy Macdonald und Franz Ferdinand auf die Bühne.
„Jazz is Beck" lautet der Slogan von Ludwig Beck. Das Kulturkaufhaus am Münchener Marienplatz bietet auf 1.000 m2 Europas größtes Jazz-Sortiment an. Das Schallplatten-Antiquariat für Jazz-Sounds ist einzigartig. Nicht nur auf zahlreichen Tonträgern ist Jazz zu hören, mit Signierstunden und Live-Konzerten bietet Ludwig Beck ein wichtiges Forum für junge Jazz-Künstler. Die Musikabteilung in der fünften Etage ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Dafür erhält das Kulturkaufhaus vom Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie die ECHO Jazz-Trophäe in der Kategorie „Händler des Jahres".
Zwei Publikumspreise vergaben die Leser des Magazins Jazz thing per Online-Voting. In der Kategorie „Jazz-Label des Jahres" erhält die ACT Music & Vision GmbH & Co.KG die Auszeichnung. Das deutsche Quartett Quadro Nuevo wird als „Live-Act des Jahres" geehrt. Für Axel Stinshoff, Chefredakteur der Jazz thing, ist das Voting ein voller Erfolg: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass sich mehr als 11.000 Leser an der Abstimmung beteiligen würden und gratulieren auch von dieser Seite. Beim Label-Voting war das Konkurrenzfeld aufgrund der vielen hervorragenden Labels sehr dicht und das Ergebnis entsprechend knapp. Beim Live-Act hat sich gezeigt, dass Quadro Nuevo sich mit ihren zahlreichen Tourneen inzwischen einen enorm aktiven und treuen Fankreis erspielt haben. Chapeau!"
Die 1992 von Musikproduzent Siegfried Loch gegründete Plattenfirma ACT vereint vor allem deutsche und skandinavische Musiker unter einem Dach. Das Unternehmen ist damit eines der führenden Independent Jazz-Labels in Europa.
Saxophon, Gitarre, Akkordeon und Kontrabass - diese Instrumente machen den unverkennbaren Klang des Quartetts Quadro Nuevo aus. Ihre Musik besteht aus Elementen des Tangos, Flamencos und Musettes. Auf dem aktuellen Album „tango bitter sweet" zeigen Quadro Nuevo ihr Können. Ob Konzerte hierzulande oder Tourneen durch Korea, Australien und die USA - Quadro Nuevo sind ein unvergessliches Erlebnis. Jetzt werden sie dafür mit dem ECHO Jazz in der Kategorie „Live-Act des Jahres" belohnt.
Die letzten Karten für die ECHO Jazz-Preisverleihung am 5. Mai sind online über www.eventim.de erhältlich. Die Doppel-CD mit allen Preisträgern „ECHO Jazz 2010" ist ab 30. April im Handel verfügbar. Der Westdeutsche Rundfunk überträgt die Veranstaltung am Samstag, 8. Mai um 22.30 Uhr im WDR Fernsehen und am Dienstag, 11. Mai um 20.05 Uhr im Kulturradio WDR 3 sowie live auf den Onlineseiten des Kulturkanals ARTE.

